Ukraine

Als wir im Jahr 1988 die Mission Ost-West gründeten konnten wir nicht ahnen, welche Wendung die Weltgeschichte in nächster Zeit nehmen würde. Unsere Dienste begannen in der damaligen Sowjetunion mit der Unterstützung verfolgter Christen und deren Familien. Pastoren und Gemeinden waren mit starken Repressionen belegt. Aber viele der Pastoren und Diakone machten dennoch weiter. Auch unter ständiger Gefahr, verhaftet zu werden von der KGB. Wir begannen, die Gemeinden dort zu besuchen, oft unter abenteuerlichen Bedingungen. Wir schafften es mit präparierten Fahrzeugen, biblische Literatur über die Grenzen zu schmuggeln. Einmal gelang es uns sogar, ein Kopiergerät für eine große Gemeinde durch den Zoll im Moskauer Flughafen zu bringen. Ein Segen für uns und die Christen. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion änderte sich alles. Auch unser Auftrag. Aber durch die bestehenden Kontakte, war es uns möglich, schnell zu handeln. Wir halfen mit beim Unterricht von Pastoren in Moskau wo Studenten aus der ganzen ehemaligen Sowjetunion zusammenkamen. Ein großer Segen! Nach einiger Zeit konzentrierten wir uns mehr auf den neu gegründeten Staat Ukraine. Wir erhielten ein Angebot, ein Gelände in Irpin nahe Kiew zu kaufen und errichteten dort das Christliche Lebenszentrum Irpin. Von nun an konnten über viele Jahre junge Menschen im biblischen Unterricht ausgebildet werden, die später ins Landzogen und als Diakone und sogar Pastoren neue Gemeinden gründeten. Jedes Jahr fand ein Sommer-Sport Camp für Kinder und Jugendliche statt. Auch geistliche Freizeiten konnten dort angeboten werden. Ein großes Kirchengebäude entstand und sogar der Ukrainische Baptistenbund baute dort sein Verwaltungsgebäude.

Nun geschah es aber, dass im Februar 2022 die Ukraine von ihrem Nachbarn Russland mit einem schrecklichen Angriffskrieg überrollt wurde. Auch Irpin war stark betroffen. Ca. zwei Drittel der Stadt liegt und Schutt und Asche. Aber die Wunder Gottes sind groß. Das Lebenszentrum Irpin kam mit relativ wenig Schäden davon. Diese konnten schnell repariert werden und so konnten wir Flüchtlingen Zuflucht gewähren, Obdachlosen Menschen zu Essen und Kleidung schenken. Jeden Tag kommen um die 500 Menschen, die nach Hilfe suchen. Die geben unsere Helfer und Helferinnen vor Ort jedem Schutzsuchenden. Nicht nur materiell sondern auch geistlich.

Auch das Sommercamp für Kinder und Jugendliche konnte wieder stattfinden. Unsere Aufgabe ist es, auch weiterhin dafür zu sorgen, dass Menschen in Not geholfen wird und dass das Evangelium bei diesen Menschen ankommt.

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